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Bild: Wichtige Punkte einer Slot Machine

Slot Machines oder einarmige Banditen wie sie auch genannt werden, sind Glückspielgeräte mit der Möglichkeit zum Geldgewinn. Die ersten Slot Machines kamen Anfang des 20 Jahrhundert auf den Markt. Trotz dieser relativen langen Geschichte hat sich am Spielprinzip im Laufe der Zeit nur wenig geändert. Die Einflußmöglichkeiten des Spielers sind sehr limitiert und beschränken sich im Normalfall auf den Start eines neuen Spieles.

Hauptelement des klassischen Banditen sind die Spielwalzen (in der Regel 3), auf denen verschiedene Symbole abgebildet sind. Durch ein Fenster auf der Vorderseite des Automaten sind Teile dieser Walzen sichtbar. Sind am Ende eines Spieles in bestimmtem, vom Automatentyp abhängigen Bereichen (den Gewinnlinien oder engl. "Paylines” )des Fensters, Gewinnkombinationen erkennbar, wird der Gewinn entsprechend des Gewinnplanes (engl. Pay Table) ausgezahlt bzw. gespeichert.

Man kann einarmige Banditen in drei verschiedene Klassen einteilen (diese Einteilung ist allerdings recht grob, es gab zwischen jeder Phase zahlreiche Zwischenstufen, die sowohl Elemente der vorangegangenen als auch der nachfolgenden Stufe verwendeten):

Rein mechanische Geräte (ca.1900 – 1960)

Bei diesen Geräten wird der komplette Spielablauf (Walzenlauf, Gewinnabtastung, Gewinnauszahlung) rein mechanisch gesteuert. Zur zeitlichen Steuerung der einzelnen Abläufe wurden abgewandelte Uhrwerke verwendet, die zu Beginn eines Spieles durch Zug an einem seitlich angebrachten Hebel "aufgezogen” wurden. Die Betätigung dieses Hebels bewirkte außerdem den Start der Spielwalzen, die frei drehbar auf einer Achse gelagert waren. Durch dieses Prinzip waren theoretisch alle Stellungen der Walzen am Spielende vollkommen zufällig und daher gleichverteilt.
Bei neueren Geräten dieser Bauart ist auch ein Stromanschluss vorhanden, er diente allerdings lediglich zum Betrieb der Beleuchtung.

Elektro-mechanische Geräte (ca. 1960-1980)

Geräte dieser Generation basierten technisch noch weitesgehend auf ihren mechanischen Vorfahren. Allerdings wurden Relais-Steuerungen und Elektromotoren zur Gewinnermittlung und –auszahlung eingesetzt. Der Antrieb der Walzen funktionierte ebenso wie die Ablaufsteuerung analog den Geräten der mechanischen Generation. Damit waren auch die Walzenstellungen wieder rein zufallsabhängig und gleichverteilt.

Elektronische Geräte (ca. 1980-heute)

Diese Geräte sind vollkommen Microprozessor kontrolliert, d.h. der komplette Spielablauf wird von einer CPU gesteuert. Der Walzenantrieb erfolgt über Schrittmotore, die es ermöglichen bestimmte Walzenpositionen gezielt anzusteuern. Ein neues Spiel kann über eine Taste gestartet werden, gewonnene Geldbeträge können gespeichert, zum Weiterspielen verwendet oder zu einem beliebigen Zeitpunkt ausgezahlt werden. Der Hebel an der Seite ist eigentlich überflüssig geworden, er wird aber aus traditionellen Gründen beibehalten, betätigt aber lediglich nur noch einen zur eigentlichen Starttaste parallel geschalteten Schalter.

 
   

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