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Mechanische Slot Machines

Bild: Mills Roman Head, 30er Jahre
Mechanische Banditen nehmen für mich immer eine sehr spezielle Rolle ein. Jeder der einmal in ein derartiges Gerät hineingeschaut hat, wird das sicherlich verstehen. Es handelt sich wirklich um mechanische Meisterwerke! Ich möchte hier nicht zu tief auf die Geschichte dieser Automatengattung eingehen, nur soviel sei gesagt, der erste "richtige" Bandit wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von einem deutschstämmigen Amerikaner namens Charles Fey erfunden und hieß "Liberty Bell" . (Der Name "Bell" wurde später übrigens ein Synonym für alle mechanischen Banditen) Bis in 60er Jahre des letztens Jahrhunderts hat sich an der Technik der Geräte nicht allzuviel geändert. Der komplette Spielablauf wurde rein mechanisch gesteuert. Bei einigen späteren Geräten kam zwar ein Stromanschluss hinzu, dieser diente aber lediglich der Beleuchtung.
Viele legendäre Namen begleiten den Weg der mechanischen Slot Machines: Jennings, Watling, Mills, Caille und Pace zum Beispiel, um nur einige zu nennen.
Ein grosser Unterschied der verschiedenen Baureihen lag vor allen Dingen in der Gestaltung des Gehäuses. Waren es anfangs noch reine Gussgehäuse, so traten später Holzgehäuse, bei denen lediglich noch die Front aus Metall (ab den 30er Jahren Aluminium) bestand, in den Vordergrund. Bei vielen Banditen aus den 60er Jahren bestand das Gehäuse dann aus Stahlblech. Die Stilrichtungen gingen hier von Art Decò bis zu Kitsch, alles war irgendwann einmal vertreten. Auf den folgenden Seiten werden wir die Funktion und die Technik dieser schönen Automaten näher betrachten.
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